Was macht eigentlich ein…… Informationsarchitekt?

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…ein Interview mit Bettina Kleinmann.

Was hast du gemacht, bevor du Informationsarchitektin wurdest?

Ich habe Media System Design an der Hochschule Darmstadt studiert. Für mich war das Studium ein absoluter Glücksgriff, denn die fachübergreifende Ausbildung vermittelt ein breites Spektrum an Wissen und Können. Dafür spricht alleine schon, dass sich drei Hauptfächer Design, Informatik und Wirtschaft durch das Studium ziehen. Besonders gefallen haben mir die zahlreichen praxisnahen Projektarbeiten, die mich immer wieder zu neuen Ideen und Lösungen gebracht haben.

Nach dem Studium war ich als Projektmanagerin und Konzeptionerin an der Entwicklung eines Shopsystems mit Shirtkonfigurator für einen Textilhersteller maßgeblich beteiligt. Das letzte Jahr arbeitete ich als Konzeptionerin bei einer 360-Grad-Agentur. Dort entwickelte ich meine Vorliebe zur Kombination mehrerer Medienkanäle.

Wie bist du dann zu netz98 gekommen?

Zum ersten Mal bin ich auf netz98 durch den Webmontag in Frankfurt aufmerksam geworden. Als die Stelle des Informationsarchitekten ausgeschrieben war, habe ich nicht lange gezögert und mich beworben. Überzeugt haben mich neben dem sehr angenehmen Bewerbungsgespräch die netz98-Hauptgebiete E-Commerce, Web 2.0 und Online-Marketing.

Informationsarchitektur – was ist das eigentlich?

Informationsarchitektur ist die Konzeptentwicklung und Organisation von Inhalten für Websites, Intranets, Social Media Anwendungen und Software mit dem Ziel, die Usability zu erhöhen.

Und was hat deine Arbeit dann mit der eines Architekten zu tun?

Anstelle eines Bauwerks konzipiere ich eine Anwendung. Wie der Architekt bei einem Gebäude mache ich mir Gedanken über den Aufbau, die Aufteilung und Zugänge einer Anwendung. Der große Unterschied besteht darin, dass sich die Nutzung im virtuellen Raum abspielt. Deshalb spielt ein ausgeklügeltes Interaktionsdesign, was wiederum zu einem positiven Nutzungserlebnis führt, eine entscheidende Rolle.

Wie sieht deine tägliche Arbeit hier aus?

Sind die Rahmenbedingungen und der Umfang eines Projektes bekannt, entwerfe ich auf Basis des Briefings oder des Pflichtenhefts das Grobkonzept. Ein Grobkonzept für eine multimediale Anwendung beschreibt dessen Ziele, Zielgruppe, Tonalität sowie groben Aufbau und listet die Inhalte und Funktionen priorisiert auf. Auf dieser Basis entwirft der Designer das Look & Feel.

Im nächsten Schritt folgt das Feinkonzept, es definiert das Projekt weiter aus. Mit Hilfe von Wireframes beschreibe ich die Inhalte und Funktionen sowie den Aufbau der Seiten genauer. Das Feinkonzept dient als Grundlage für die Entwicklung.

Ist ein Projekt unklar, beginnt meine Arbeit früher. Zusammen mit dem Kunden werden Workshops und User Research Methoden durchgeführt, deren Ziel die Definition der Anforderungen ans Projekt ist.

Was sind daran die Herausforderungen?

Im Mittelpunkt einer jeden Anwendung steht für mich der User. Aus der Benutzung einer Anwendung ein positives Erlebnis zu schaffen, stellt mich immer wieder vor neue interessante Herausforderungen. Für mich ist es elementar, auf dem neusten Stand zu bleiben, am besten sogar selbst innovative Ideen, Funktionen oder Navigationsarten zu entwerfen.

Da der Beruf des Informationsarchitekten recht jung ist, kommt es immer wieder vor, dass ich dessen Aufgaben und Vorteile erklären muss. Dass ein durchdachtes Konzept einerseits die Absprachen mit dem Kunden und Team intern vereinfacht, andererseits die Effektivität des gesamten Projekts steigert, leuchtet aber jedem schnell ein.

Was magst du an deiner Arbeit am meisten?

An meiner Arbeit gefällt mir, dass ich ständig mit Themen in Kontakt komme, zu denen ich ohne meinen Job wenig Berührungspunkte hätte. Wie wäre ich sonst zum aufmerksamen Online-Shopper geworden?

Die Verbindung von mehreren Bereichen fordert mich und es macht mir immer wieder Spaß, mich in unterschiedliche Benutzer zu versetzen und deren Sicht einzunehmen.

Was sollte jemand mitbringen, der Informationsarchitekt werden will?

Ein Informationsarchitekt sollte interdisziplinär denken können und ein gutes Einfühlvermögen haben. Da es bei der Informationsarchitektur darum geht, einer Anwendung Struktur zu verleihen, sollte organisiertes Arbeiten zum Alltag gehören.

Eine Leidenschaft sollte das Internet und andere multimediale Anwendungen sein. Die Methoden der Informationsarchitektur und des User Centered Designs sollten bekannt sein. Von Vorteil sind Kenntnisse in den Breichen Medientechnologien und Screendesign. Auf komplexe, innovative Projekte freust du dich.

Für einen Informationsarchitekten ist es unumgänglich gut kommunizieren zu können, denn es gilt sowohl dem Kunden, dem Design als auch der Entwicklung das Konzept zu nahe zu bringen. Nur so ist es möglich, dass alle Projektbeteiligten eine gleiche Idee im Kopf haben, damit an einem Strang ziehen und mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Social Awareness – Was nun?

Social Media, ehemals als Buzzword abgetan, wird mittlerweile sehr ernst genommen. Schätzten 2008 noch viele Unternehmen das Phänomen des Social Media bzw. des „user generated marketing“ als sehr gering und belächelten es als Hype und Spielerei, entwickelte es sich 2009 als ernst zu nehmendes Thema. 2010 ist es in vielen Marketing-, Sales- und Presseabteilungen Thema Nr. 1.
Wird es jedoch richtig angegangen? Leider nur in den seltensten Fällen. Doch blicken wir erst einmal zurück.

Märkte sind Gespräche
- so heißt es schon im Cluetrain-Manifest von 1999. Doch was heißt hier „schon“? Gehen wir weiter zurück zu den Anfängen des Internets. Das 1979 entwickelte Usenet entwickelte sich 1985 zu einem weltweit funktionieren Diskussionsforum für jedermann. Bis heute existieren ca. 100.000 Newsgroups zu jedem erdenklichen Thema. Aber ist dies schon alles? Nein. Social Media, Social Web oder Social Marketing Awareness sind letztendlich so alt wie die Menschheit. Der Mensch hat das Bedürfnis, sich auszutauschen und dies seit der Steinzeit. Er berichtet von seinen Erfahrungen positiv wie negativ, er warnt und er empfiehlt. Dies setzte sich fort auf Märkten im alten Rom oder den Mittelaltermärkten bis hin zum Stammtisch oder heute Facebook und Twitter.

Weiterlesen von ‘Social Awareness – Was nun?’

Gerade gefunden: The State of The Internet

Ich habe hier gerade ein tolles Video gefunden, welches die Popularität des Internets in Bild und Zahl darstellt:

JESS3 / The State of The Internet from Jesse Thomas on Vimeo.

Neue Konvergenz-Kampagne von smart

Als aufmerksame Werbespot-Zuschauerin ist mir natürlich gleich der neue Zehn-Sekunden-Spot von smart aufgefallen:

Was ist passiert? - Also wenn man so neugierig wie ich ist, geht man definitiv ins Netz, um zu schauen, was da passiert ist.

Natürlich ist genau DAS die Strategie der Werber bezw. einer Konvergenz-Kampagne. Aber was ist eine Konvergenz-Kampagne?

Eine Konvergenz-Kampagen ist eine Kampagne, die sich nicht nur über mehrere Medien erstreckt (Crossmedia), sondern die in unterschiedlichen Medien aufeinander aufbaut.

So gibt es auf der smart-Website www.smart-klasse.de die Auflösung … und noch mehr!

Auf der interaktiven Flash-Website sieht man eine Innenstadt, in der man sich nach rechts und links bewegen kann. Im Mittelpunkt stehen direkt die beiden Personen im Hotdog-Kostüm, die auch im Spot zu sehen sind. In dieser ganzen “Welt” sind Hotspots platziert, über die man zu weiteren Informationen gelangt. Bei Klick auf den Hotspot bei den beiden “Hotdog-Männern” gelangt man zu der Auflösung des Spots (wie die aussieht, könnt ihr euch ja selbst anschauen ;)).

Die erste, wirklich bekannte Konvergenz-Kampagne, an die ich mich erinnere ist die  Eon-Kampagne von 2002/2003. Überall sah man Plakate und Anzeigen auf denen stand: “Sind Sie on?” Die Aktion wurde auf der Website www.ich-bin-on.de (nicht mehr online) aufgelöst. Die Website wurde damals von Scholz & Volkmer umgesetzt.

Vor einiger Zeit hatte ich hier außerdem noch über die Konvergenz-Kampagen von Nespresso geschrieben.

Wisst ihr noch mehr Beispiele?

Was macht eigentlich ein…… Junior Art Director?

….ein Interview mit Manuel Seitner.

Manu, netz98 sucht aktuell einen Junior Art Director – was muss man sich darunter überhaupt vorstellen?

Ein Art Director ist ein ausgebildeter Grafik- oder Mediendesigner, der schon einige Jahre Projekterfahrung hat und jetzt eine Führungsposition innerhalb eines Teams von Designern innehat. Der Junior AD hat dabei weniger Projekterfahrung als der AD oder der Senior AD und soll nach und nach mehr Verantwortung übernehmen und aus der Junior-Position herauswachsen.

Und was genau macht ein Junior Art Director bei netz98?

Der Junior AD, den wir suchen, wird verantwortlich sein für die gestalterische Beratung von Kunden sowie für die Umsetzung und Design-Qualität von E-Commerce-Anwendungen, Webportalen und Online-Kampagnen. Er arbeitet dabei eng mit den Projektmanagern und Entwicklern zusammen und ist verantwortlich für die Arbeit und Weiterentwicklung von Screendesignern, Azubis und Praktikanten. Hilfestellung, Support und Coaching erhält er von unserer Kreativdirektion.

Was sollte ein Bewerber an Fähigkeiten und Interessen mitbringen?

Der Bewerber sollte auf jeden Fall eine entsprechende Ausbildung oder ein Studium im Designbereich mitbringen, sowie einige Jahre Berufserfahrung als Screendesigner. Da wir von netz98 spezialisiert sind auf Webportale und E-Commerce-Lösungen, sollte er theoretische und praktische Ahnung haben von Usability, Infodesign und interaktiver Kommunikation - und natürlich Spaß daran, an E-Commerce- und Social-Commerce-Projekten zu arbeiten.

Worauf achtest du als Personalchef am Meisten bei einer eingehenden Bewerbung?

Für alle kreativen Jobs ist natürlich das Portfolio das Wichtigste für den ersten Eindruck. Dabei geht es aber gar nicht allein um Kreativität und Talent – manchmal lehnt man auch Bewerber mit richtig tollen Arbeitsproben ab. Wichtig ist es hier einfach, dass das, was der Designer gerne macht, zu dem passt, was wir bei netz98 machen. Das ist auch im Sinne des Bewerbers, denn er soll ja auch Spaß an dem haben, was er hier tut. Ganz besonders wichtig ist uns, dass Funktionalität vor Kreativität geht. Unser Anspruch ist es, dass wir für unsere Kunden hochwertig gestaltete Webanwendungen realisieren, die funktionieren und E-Commerce-Lösungen, die verkaufen. Ein gutes Gefühl für Usability und die Erwartungen der jeweiligen Zielgruppe sind hierfür von essentieller Bedeutung. Natürlich werden Dinge wie z.B. die Marke und der Wiedererkennungswert ebenfalls berücksichtigt.

Und warum sollte sich ein talentierter Screendesigner gerade hier bewerben?

netz98 kann einem Bewerber nicht nur anspruchsvolle Projekte für namhafte Kunden bieten, sondern auch ein Team, mit dem man sowohl professionell arbeiten als auch in lockerer Atmosphäre Spaß haben kann. Außerdem bieten wir gute Weiterbildungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten sowie viel persönlichen Freiraum, um seine Stärken optimal einzubringen. Bei uns erwarten einen Bewerber Kontinuität, Verlässlichkeit, Fairness und Loyalität. Nicht zuletzt deshalb hat bei uns jeder, der einen guten Job macht, einen „bombensicheren“ Arbeitsplatz.

Facebook Rebrush 2010

Seit ein paar Tagen dürften jetzt alle das neue Facebook nutzen. Hier ein kleiner Überblick über die Neuerungen und was aus meiner Sicht eine Verbesserung darstellt und was nicht.

Das ist neu:

- Das Design wurde leicht überarbeitet. Dabei fallen vor allem der obere Navigationsbalken und der Rahmen um den Contentbereich auf.

- Der Grundaufbau ist leicht verändert, die Navigation wurde leicht überarbeitet und zu den Filtern links sind jetzt noch Zugänge zu den Freunden und Applikationen dazu gekommen.

Das ist gut gelungen:

- Das Design. Facebook sieht jetzt noch aufgeräumter, tooliger und dabei noch moderner aus.

- Der Grundaufbau / die Bedienung. An dieser Stelle geht Facebook sehr konsequent seinen Weg: Der Fokus ist noch stärker auf den Feed gelegt die Filtermöglichkeiten in der Linken Spalte sind komfortabler, vielfältiger und übersichtlicher.

- Das eigene Bild. Das eigene Profilbild wurde wieder auf die Startseite integriert, was ich als positiv empfinde. Zum einen gibt es der eigenen Facebook Seite Identität, zum anderen ist es ein sehr visueller Zugang zum eigenen Profil.

- Wording „Neueste Meldungen“.
Dieses Wording ist noch aussagekräftiger als die alte Bezeichnung „Live-Meldungen“

- Die Benachrichtigungs-Funktionalitäten neben dem Logo sind sehr ansprechend gestaltet und ermöglichen z.B. ein noch schnelleres Bestätigen von Freundschaftsanfragen.

Das ist nicht so gut gelungen:

- Platzierung Button „Abmelden“.
Es gibt keinen direkt sichtbaren „Abmelden“ Button, dieser erscheint erst bei Klick auf „Konto“ im entsprechenden Untermenü. Da jeder Nutzer „sein eigenes Facebook“ hat, ist hier das Anmelden kein Feature, sondern Grundbedingung für die Nutzung. Somit ist auch das „Abmelden“ eine Grundfunktionalität welche direkt sichtbar sein sollte.

- Wegfall Bookmarks. Durch den Wegfall der Applikationen-Bookmarks am unteren linken Seitenrand ist es nicht mehr möglich, von einer Applikation in die nächste zu springen. Der Nutzer muss nun den Umweg über die Startseite nehmen. Gerade die zahlreichen Fans von FarmVille & Co. werden diese komfortable Funktion sehr vermissen. Zudem hat man diese Zugänge zu den Applikationen sehr schnell „weggescrollt“

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-  Wording „Hauptmeldungen“:
Es ist leider immer noch nicht erkennbar, was eine Meldung zur Hauptmeldung macht. Gefällt sie besonders vielen Nutzern? Wurde sie oft kommentiert? Wenn ja, warum sind hier dann viele Meldungen  ohne Kommentare und ohne „gefällt mir“ zu finden?

Fazit
Insgesamt ein gelungener Rebrush - wenn da nicht der erhebliche Usability-Schnitzer mit dem nicht direkt sichtbaren “Abmelden” Button wäre…

I want YOU for netz98!

Wenn ich noch vor etwas über einem Monat meinen Namen gegoogelt hätte, wären die Ergebnisse auf sehr weniges beschränkt gewesen wie die Seite des Fachschaftsrates oder der Theatergruppe, denen ich angehörte; nun sind die Ergebnisse dreistellig. Der Grund dafür ist netz98. Denn ich bin die neue Human Resources Mitarbeiterin hier und somit Ansprechpartnerin für alle zu vergebenen Stellen, sei es als Art Director, Web Developer oder IT Project Manager. Mein Bild prangt auf der Karriereseite von netz98 und mein Name ziert alle netz98-Stellenangebote auf den diversen Stellenbörsen.

Wow. Daran muss ich mich wohl erst noch gewöhnen.

Ich bin ein ziemlicher Quereinsteiger in dieser Position, kommen doch die meisten Personaler traditionell aus dem BWL-Bereich. Meinen Abschluss habe ich in Anglistik, Buchwissenschaft und Publizistik gemacht und danach noch ein wenig Eventmarketing-Luft geschnuppert, bevor es mich ins HRM verschlagen hat.
Dafür, bei netz98 direkt ein ‚neues Zuhause’ gefunden zu haben, bin ich sehr dankbar. Die Arbeit hier macht mir nicht nur großen Spaß, sondern ist auch eine Herausforderung. Noch läuft nicht alles so routiniert, aber ich bin ja auch erst einen Monat hier und stehe noch etwas unter ‚Welpenschutz’. Und sowieso kann ich mit allen Fragen, Verständnisproblemen oder Anliegen immer zu einem der anderen Mitarbeiter gehen.
Integriert gefühlt habe ich mich noch vor meinem offiziellen Start bei netz98, als ich im Dezember zur Jahresabschlussfeier eingeladen wurde. Großraumbüro, gemeinsames Mittagessen und Unternehmungen wie ein netz98-Bowlingabend tun ihr übriges, dass ich jeden Tag gerne hierher komme.

Wie beende ich nun diesen Beitrag? Schaut mal in die rechte Sidebar, da stehen die netz98-Stellenangebote. Findet ihr genau das Richtige für euch? Dann schreibt mich an – ich freue mich drauf.

Teaser 2.0

Was ist ein Teaser
„Ein Teaser (von engl. tease = reizen, necken) bezeichnet einen in der Werbesprache verwendeten „Anreißer“, der zum Weiterlesen, -hören, -sehen, -klicken verlocken soll“ (Wikipedia)

Im Web haben Teaser eine ganz besondere Bedeutung, denn sie stellen neben der Suche und der Navigation den dritten Haupteinstieg in die Inhalte eines Webauftrittes dar. Im Gegensatz zum Einstieg über die Suche oder über die Navigation bietet ein gutes Teaserkonzept Raum für Priorisierung, d.h. es können bestimmte Inhalte gezielt nach vorne geholt werden.

Der klassische Teaser
Ein klassischer Teaser ist ein Hinweis und ein Link zu bestimmten Inhalten und Funktionalitäten. Meistens bestehen Teaser aus folgenden Komponenten: Headline, Text, Bild und Link. Ein Beispiel für einen gut gemachten klassischen Teaser findet man auf dem deutschen Auftritt von Ford: Dieser führt zu einer Art „interaktivem Produktfinder“. Auffällig ist, dass über eine Animation zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugt wird.

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Insgesamt ist momentan jedoch ein Trend weg vom klassischen Teaser beobachtbar. Die neue Generation zeichnet sich vor allem durch mehr Funktionalität und Interaktionsmöglichkeit im Teaser selbst aus.

Was die neue Teaser-Generation ausmacht, wird am selben Beispiel deutlich, wenn man sich die Frage stellt, was diesen Teaser attraktiver und effektiver machen könnte. Eine Möglichkeit wäre, direkt einen Mehrwert zu bieten, anstatt diesen nur zu kommunizieren. Das würde für das aktuelle Beispiel bedeuten, dass die ersten oder die wichtigsten Auswahlkriterien für den Konfigurator direkt auswählbar sind. Weiterlesen von ‘Teaser 2.0′

Das Prinzip Freiwilligkeit - Tipps für erfolgreiches Social Media Marketing

Schon der Begriff Social Media Marketing ist irreführend. Er suggeriert, dass man einfach klassisches Marketing im Social Web machen kann. Tatsächlich gilt: Wer erfolgreiches Social Media Marketing betreiben möchte, sollte einen Großteil aller gelernten und bewährten Marketing-Muster vergessen. Denn während sich im klassischen Marketing alles um die Frage dreht, wie man seine Botschaft am besten zu seiner Zielgruppe bringen kann und was das kostet, funktioniert Social Media Marketing grundlegend anders. Hier geht es darum, der Zielgruppe lediglich einen Anstoß zu geben – das eigentliche Marketing übernimmt sie im Idealfall dann selbst. Dies erklärt auf der einen Seite das große Potenzial von Social Media Marketing, stellt auf der anderen Seite aber auch eine große Herausforderung dar. Denn Social Media Marketing basiert auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Deshalb entzieht es sich bis zu einem gewissen Grad der eigenen Kontrolle.

Mit Partys vergleichbar

Die Funktionsweise von Social Media Marketing lässt sich am besten mit Hilfe eines Vergleichs erklären. Für Social Networks wie Facebook, MeinVZ, Xing, wer-kennt-wen oder MySpace gilt, dass sie gut mit einer Party vergleichbar sind. Auch hier begegnet man Freunden, Bekannten und Freunden von Freunden. Man trifft Bekannte von früher wieder und lernt auch ganz neue Menschen kennen. Vielleicht geht man mit einem bestimmten Ziel dorthin, beispielsweise zur Partnersuche. Es wird über den Beruf oder über Privates gesprochen, auch gern ein bisschen gelästert, geflirtet, getratscht oder ein spannendes Buch empfohlen. Theoretisch macht das Social Networks und Partys aus zwei Gründen besonders interessant für alle, die etwas zu verkaufen haben: zum einen sind potenzielle Kunden anwesend, zum anderen findet menschliche Kommunikation statt. Weiterlesen von ‘Das Prinzip Freiwilligkeit - Tipps für erfolgreiches Social Media Marketing’

1. Treffen der PHP Usergroup Rheinhessen

Am 12.01. war es soweit: Das auf dem Barcamp Mainz angekündigte erste Treffen der PHP Usergroup Rheinhessen fand in den von netz98 zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten statt.
Vor Beginn der Veranstaltung rechneten wir mit ca. 12 Teilnehmern, umso überraschter waren wir, als sich beim üblichen Kennenlernen vorab der Raum immer mehr füllte. Zu Anfang des ersten Vortrags waren es dann schließlich 21 Leute.CIMG3055

Der erste Vortrag wurde von mir zu dem Thema “Job-Scheduling in PHP” gehalten und es gab eine kleine Einstiegshilfe zur Nutzung von ActiveMQ und ZendQueue. Die anschließende Diskussion zeigte reges Interesse der Teilnehmer. Bei der Frage, wie gut ActiveMQ auf 16 Servern skaliert, musste ich allerdings passen.
Der zweite Vortrag, gehalten von Daniel Nitz, beschäftigte sich mit der Theorie des EAV-Modells. Das eigentlich sehr trockene Thema wurde sehr ansprechend präsentiert und weckte ebenfalls großes Interesse.

CIMG3050Anschließend wurde noch ein wenig gefachsimpelt und ein gelungenes erstes Treffen ging zu Ende. Ein dickes Lob an die
Initiatoren Christian Münch und Matthias Gutjahr und natürlich Dank an netz98 für die Räumlichkeiten und die Getränke. Ich freue mich schon auf das nächste Treffen, das voraussichtlich in 6 Wochen stattfinden wird.

hallo